Entstehungsgeschichte   


 




 

 

 

 


 

Der Club

Seit September 2005 leitet und betreut Sandra Rose den ersten Jazzclub in der Wiener Leopoldstadt.

Mit Unterstützung der Kommunalpolitik, mit namhaften Sponsoren wie z.B. der ARA, Förderern wie dem Österreichischen Veranstalterverband und des ske-Fonds, den Mitstreitern des Kulturvereins k4 sowie dem künstlerischen Einsatz einer erlesenen Riege vorrangig österreichischer, aber auch internationaler, Jazzmusiker, zählt der Salon nun im fünften Jahr zu den fixen Spielstätten der Wiener Szene.

Beheimatet in August Hollers Café- Bar
Einfahrt am Wiener Karmelitermarkt, lädt Sandra wöchentlich - bis auf Sonderveranstaltungen jeden Mittwoch- herausragende Künstler und außergewöhnliche Gäste zu Konzertabenden der guten Musik.

 

 

Das Anliegen

 

Zweifelsohne zählt Wien zu den wichtigsten europäischen Kultur- und Musikmetropolen, dennoch gibt es - gemessen an der, nicht zuletzt aufgrund der in den letzten Jahren stark in qualitativer Hausse befindlichen Ausbildungsstätten- angestiegenen Anzahl sehr guter bis herausragender Musiker- nach wie vor zu wenige adäquate Auftrittsmöglichkeiten im Bereich des Jazz & anverwandter Stilistiken.

Adäquat bedeutet, auch in kleinem Rahmen Musiker freundliche Bedingungen zu schaffen.
Keine Selbstverständlichkeit, sagt Roses eigene Berufserfahrung.

Dementsprechend auch die resignierende Haltung mancher Kollegschaft, der Sandra es vorgezogen hat, mit Eigeninitiative zu kontern und sich somit nicht nur um eine schlichte, aber würdige Auftrittsstätte zu bemühen, sondern auch um ein dort vorherrschendes gutes und persönliches Ambiente:

Im Salon sollen sich Musiker und Publikum gleichermassen wohl fühlen.

Sandras Salon füllt die Lücke zwischen traditionsorientierten und zeitgenössisch-intellektuellen Programmen, gehobener Mainstream hat seinen besonderen Stellenwert, ohne jedoch die breite Palette der diversen Stilistiken zu vernachlässigen und seit geraumer Zeit gibt es, neben den etablierten Künstlern, auch verstärkt junge Musik zu erleben. 

Einzige Auflage

Gut muss es halt ein...denn wie wollen wir sonst heute noch neues Publikum mit Jazz und Ähnlichem hinterm Ofen vorlocken?


 

Im Ursprung eine Idee

 

1997

Der heute international bekannte Weltmusiker und Vater der brasilianischen Musiker-Szene Wiens, Alegre Corrêa, veranstaltete zu der Zeit wöchentliche Konzerte im Keller des Wiener Szene-Lokals "Celeste", die eigentlich "nur" dazu bestimmt waren, Freunde und Kollegen regelmässig zu treffen und -v.a.- Neues in meist ebenso neuen Formationen, sozusagen halböffentlich, auszuprobieren.
Alegres Initiative ward eine mit beherztem Engagement und ohne Geld und eine Sache, die Sandra gut gefiel.

 

2003

wurde die Grundidee - nun unter dem Namen Sandras Salon- von Sandra und Katharina Prügl neustrukturiert in die Hand genommen und über ein Probejahr hinweg mit viel Elan sowie abermals ohne Finanzspritze, noch einmal und dank der Unterstützung ihres Wirten Alladin, über die Bühne des alteingesessenen Wiener Szenelokals Celeste gebracht.

Trotz erster Achtungserfolge innerhalb der Szene wurde recht bald klar, dass ein derartiges Projekt eindeutig mehr Hand, Fuss und v.a. Geldes bedarf und somit verabschiedete sich der Salon nach nur einer Spielsaison in eine Sommerpause unbestimmter Dauer...

 

2005 war es dann soweit:

Hand, Fuss, neue Location, neues Team... und ein, zumindest, Minimum an Geld.

 

2010

halten wir bei knapp 200 Konzerten mit über 300 verschiedenen Künstlern -davon ca. 70% nationale und 30 % internationale- (Stand Frühjahr ´10), und müssen - nachdem in Zeiten wie diesen v.a. die Unterstützung für Klein- bzw. Nischenveranstalter allzu gern dem Rotstift zum Opfer fällt (der gröbste und sich hartnäckig haltende Fehler der österreichischen Kulturpolitik!), stärker denn je darauf hoffen, unseren bisherigen Förderern und Sponsoren weitere Aktivitäten wieder etwas schmackhafter machen zu können.

An unserer durchaus sehenswerten Bilanz dürfte es jedenfalls nicht scheitern:-)

 


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