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08.05.2010  THIS was IT - Der Salon verabschiedet sich
 Unter gegebenen Umständen sind 5 Jahre - derweil mal- genug!


Liebe Salonisten, Kollegen & Unterstützer!

 

THIS WAS IT!

Nach reiflicher Rosilegung verabschiedet sich Sandras Salon mit kommendem Ende der 5. Spielsaison von der Einfahrt.
Jene, die´s  genauer wissen möchten, finden in untenstehender Erklärung die Gründe sowie Dankeshymnen an sämtliche Mitstreiter inklusive - soweit vorhanden-  direkt anzuklickender links zu den jeweils Genannten.

Herzlichst,

Sandra Rose

 

"Wenn nix oder zuwenig weitergeht, muss man´s  irgendwann auch gut sein lassen."
Sandra Rose, 2008

 

Dass auch im Kulturbetrieb die Zeiten härtere geworden sind, denn wir befürchtet hatten, ist eine Sache.

Dass der Salon es innerhalb relativ kurzer Zeit vermocht hat, kleiner, aber wertvoller sowie ernst zu nehmender Teil des heimischen Jazz-& Co.-Geschehens zu werden, ist eine andere.

Über letztere freue ich mich und bin stolz darauf.

 

Danke

 

Meinem wunderbaren Publikum

das mich im Ursprung sozusagen nur als Sängerin kannte, gern auch mein Veranstalterdasein zu verfolgen bereit war und somit der Grundstock unserer langsam gewachsenen und very soon to be legendary Salonistenschaft ist.


Meinen Kollegen

allen voran

Uwe Urbanowski,
Franz Scharf und
Thomas Faulhammer,

die mich über Jahre stets auf die Reise mitgenommen hatten und bereit waren, die gesamte Salon-Aufbauphase für wenig bis quasi nix, zu spielen.

Und das nicht allein in Zeiten, als Kathy Prügl und ich vor Jahren dachten, aus Alegre Corrêas Ur-Idee eine Konzertreihe im Sinne der Sache- damals im Wiener Szenelokal Celeste- zu machen, sondern auch, als es darum ging, neue, ernstzunehmende Salon-Zeiten zu initiieren.


Meinen Mitstreitern

Wolfgang Rauscher, vielen noch bekannt als langjähriger jazzzeit-Macher.
Ohne Wolfi und

Heike Kappes, der stets beherzten Chefredakteurin, sowie

Annemarie Klinger, hätte ich kaum Chance gehabt, mein Konzept auf derart professionelle Art durchzuziehen.
Dass wir uns schon gen Ende der ersten Spielsaison getrennt haben, hatte andere Gründe.

Annemarie verabschiedete sich im Sinne des Fortkommens eigener Pläne (s.link),
Wolfi und Heike mussten sich - v.a. nach dem Niederbruch von Wolfis engagiertem, aber glücklosem GF-Dasein von "Joe Zawinul´s Birdland"- auf das - bis 2009- Weiterbestehen der jazzzeit konzentrieren und widmen sich heute abermals jeweils neuen Projekten.

Eine unvergessliche Zeit, die mir ermöglicht hat, abgesehen vom Singen und Programmieren, auch DAS zu tun, was ich ebenfalls schon immer wollte:
Schreiben und eine Riege spannender Künstler zum Interview zu treffen:

Einerseits jene, die ich für die spannendsten hierzulande hielt und halte, andererseits auch jene, die stets zu meinen- und sicherlich nicht nur meinen- Idolen zählen wie Toots Thielemans, Dianne Schuur, Diane Reeves, Tuck & Patti, Michel Legrand...

Gesungen habe ich in der Zeit natürlich auch, freute mich, dass meine damals aktuellen CDs - die orf-live CD "The Ones I love" sowie- später- Uwes und mein musikalisches Baby- "Gern Bereit" airplay, wohlwollende Rezension und Berichterstattung fanden, befand andererseits, dass nun unbedingt was für die "Szene" gemacht gehört.

Tat ich auch .
Und fand Kollegen, die mir bürokratisches und oft auch finanzielles Übel vom Hals halten sollten:

Meine Vereinsgranden Wolfgang Stuchlik und Andreas Götz,
Euch gebührend zu danken, erledige ich unbedingt persönlich.
Dennoch auch hier:

Wolfi, DANKE für all die tollen Statistiken, Deine Geduld etc.,

Andi, DANKE für alle Zahlungen und guten Worte rund um den Salon und DANKE dafür, dass Du es mir als Lebenspartner gegönnt hast, meinem Wunsch, mich auch abseits meines Sängerinnen-Daseins innerhalb unseres Musik-Werkels ein bisschen etablieren zu können, ohne Sorge um unbezahlbar scheinende Erlagscheine haben zu müssen, nachkommen zu können. 
Ohne Andi hätte ich als Klein-Veranstalter schon vor 3 Jahren sagen müssen, dass sich das nicht ausgeht...und wer zahlt schon gern dafür, dass er sich unter Umständen gar noch als "Herr Rose" anreden lassen muss!?-
Das muss Liebe sein. Liebe zum Tschäss und Liebe zur Frau Rose!

Danke auch an Wolfgang Prechtl, Otto Hamm sowie unsere Ehrenmitglieder Stefan Rayer und Rol Reitinger.
Ohne Euch wäre unser Kulturverein k4 auch nicht das, was er mal war:-)

 

Sandra an der Front

So mancher würde sich schieflachen, wüßte er von all den Momenten, da es meinerseits ans Förderansucheneinreichen ging...

Tat es, traf  mich mit dem - im Übrigen sehr herzlichen- Bezirksvorsteher der Leopoldstadt,
Hr. Gerhard Kubik -wurde durch ihn zum

Architekten Hoffman, der uns eine stattliche Startspritze gewährte, weitergeleitet-,
redete mir den Musikantenbuckl krumm vor Kulturkommissionen, in denen großteils Kulturunkundige bzw. Desinteressierte ihr Unheil zu treiben belieben (eine der großen Ausnahmen: Hr. Harald Fugger- danke, lieber Harald!... War schon sehr cool, als wir im New Yorker Village Vanguard den damals neuen Salon-Schlachtplan besprochen haben!)

wandte mich an den ske-Fonds (danke an Silke Michels und Markus Lidauer, die stets was ´rausgerückt haben!),

wurde unterstützt von ex-ARA DI Dipl.kfm. Christian Stiglitz, der eines späten Abends- abgesehen von monetärer Unterstützung- den Slogan "Make jazz not waste" zum Credo erkor und bald jedem VIP, den er traf, ein make jazz not waste-t-shirt umzuhängen pflegte, lernte irgendwann - hallelujah- den unbürokratischsten aller Förderer,

Hrn. Mag. Andreas Hüttner vom Österreichischen Veranstalterverband kennen,
lieferte wem auch immer schöne Abrechnugen inkl. Statistiken ab, ward eine brav Schaffende in diesem mir teils suspekten Sog von seltsam Scheinenden, traf zum Glück auch Wiens ziemlich sympathischen und engagierten

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der mir - schon im Bilde dessen, was ich tue- DIE Förderung gab, dank der ich immerhin über 1 1/2 Jahre länger durchzuhalten vermochte. Das war sehr leiwand, Herr Mailath! 

Nachdem aber auf Dauer weder sämtliche aufzutreibenden Andis, noch der ske-fonds, geschweige denn ich selbst alles zahlen können, muss nun mal Schluss sein.

(Dies sei übrigens auch jenen paar Spezialisten gesagt, die sich immer wieder um den Musikbeitrag von € 10,- ´rumzudrücken wagten, für ein Bier nach dem anderen jedoch stets ihr Börsel zu schröpfen durchaus bereit waren und auch jenen, die sich als Jössas-bin-ich-nicht-unsagbar-berühmt- ausgebende Kollegen über Fixgagen zu mockieren wußten, die sie sich andernorts erstmal -zahlender Gast-für-Gast, nämlich- zu erarbeiten gehabt hätten! Von mir Geladene sowie tatsächliche special guests, denen ich etwaig - und wenn dann aus gutem Grund -andere Gagen gezahlt habe, sind von diesem minimalen Seitenhieb selbstverständlich ausgenommen.)


Danke meinen Helping Ladies
 

Katharina Prügl, die sich über Jahre (fast) alles mitangeschaut hat, was am Anfang rosischer Ideen stand.

Ohne sie hätte ich es vermutlich erst noch später gewagt, meinen fixen Hinterseer-Job, den DJ Ötzi inklusive Musical- und Showgetänzel etc. hinter mir zu lassen! Unser erstes Salon-Probejahr ist legendär...wir zwei hinter der Theke- zum Brüllen!...Ach, wären wir nur nicht so gern unsere eigenen besten Gäste gewesen!:-)

In diesem Zuge gleich auch DANKE an Alladin al Seori, dem Wirten unserer Experimental-Reihe: Dass er uns den CELESTE-Keller so dir-nix-mir-nix überlassen hatte, war schon ziemlich risikofreudig!

Danke an Susi Stieglecker und Babsi Artner - klasse, dass Ihr in der Anfangsphase "Salon neu" so tatkräftig dabei ward!

Danke an Tatjana de Boer, die mittlerweile übrigens eine prima Malerin ist.
Hast Dir viel angehört, ich weiß:-)

Danke an Brigitte Fröhlich- eine tolle Frau & Grafikerin, die sich gar wundersam der rosischen Zeitplanung angenommen hatte: Sonntag Nacht und die mindestens 7. Korrektur von Programm und Flyer- kein Problem: Wenn´s  Brigitte macht, hat´s  die Druckerei am Montag, 8.30h.

Am aktuellen Ende der helfenden Freundinnen-Liste steht Cordula Rechberger.
Eine junge Frau, die es doch tatsächlich gewagt hat, ihre abschliessende Studien-Arbeit in den Dienst der Erforschung sozial-wirtschaftlicher Strukturbegebenheiten im Jazzgefilde Tätiger zu stellen. (Ja, sowas gibt´s!)

Danke für Deine herzliche Verfügbarkeit und die tollen Tabellen!

Da sage noch einer, hier stimme was mit meiner Frauenquote nicht!


Danke dem gesamten Team der EINFAHRT


August Holler

Als leiwander Wirt quasi unersetzbar!
August hatte damals innerhalb nur einer Woche die Bühne aus dem Boden gestampft und hat mich, auch wenn ihm die Sache als solche nie so ganz geheuer wurde, im Schnitt einfach walten lassen.
Und seitdem sich der Salon auch dann und wann als Blues-affin erwiesen hat, ward er sogar auch an außer-rosischen Konzertabenden selbst mit von der Partie- und das, so wage ich zu behaupten, auch gern!:-) 

 

Andrea Dolores Kaufmann

Danke für Deinen Service & - in gg. Rahmen- gute Küche!


Harry aka HaKub

Best Jazz-Service in Town sowie klasse Video-Mitschnitte und Fotos- Tausend Dank!
Dir widme ich noch den "1. Rhythmischen Kaffeemaschinen-Bedienungs-Award"!


Julian Walland

Danke, Julian, für die jahrelange Betreuung & Wartung der Tonanlage sowie v.a. für´s  Stets-eine-Stunde-vor-Rose-Dasein!:-)

 

Danke auch an meinen webmaster Stefan Kirschner für sein multifunktionsfreudiges ntux-System!

 

Allen Damen und Herren von offiziellen Förderstellen wünsche ich, dass sie sich hinkünftig vielleicht noch etwas weniger von Leuten zuschildern lassen, die vermeintlich g´schafftiger und kaum abzuschütteln sind, aber nicht unbedingt berufener bzw. auch redlicher als eine Vielzahl von Engagierten, deren Anliegen tatsächlich die Sache und nicht allein das eigene Fortkommen ist und dass sie die Muse pflegen mögen, sich mit der jeweils zu fördernden Materie etwas näher denn vom Schreibtisch aus oder beim Society-Event auseinanderzusetzen.
Wenn sie das - was anzunehmen ist- unmöglich alleine bewältigen können, bedarf es eben kundiger Fachkommissionen.

Kulturscouts, quasi, die vor Ort schauen, was es zu tun gilt und die bei Bedarf - und der besteht!-auch langzeitbegleitende Beratertätigkeit für Projektmacher übernehmen könnten.
(Denn Rechnen gehört bekanntlich nur in seltenen Fällen zu den Stärken unserer Zunft:-)

Natürlich gibt es schon einige Gremien o.ä., inwiefern die allerdings Genre abdeckend sowie unparteiisch (nicht in politischem Sinne gemeint, das wäre denn doch etwas zu unösterreichisch:-) besetzt sind?!....Leute, die sich eben - in unserem Fall musikalisch- on-, off- und backstage auskennen. Sowas wäre fein und auch die rosische Wenigkeit stünde für derlei Wissensschatzverwertung allzeit gern zur Verfügung. 

Also, liebe Förderer, wir brauchen Sie ebenso dringend wie das von Ihnen zu verteilende Knödl und, natürlich, darf die Vielfalt v.a. im Kleinveranstalterbereich in Zeiten wie diesen eben nicht abermals geschrumpft werden bzw., wie leider meist, als erste durch den Förderrost fallen! 
 

Bleibt, allen befreundeten Club-Machern im mittlerweile kulturell blühenden Karmeliterviertel wie auch andernorts weiterhin alles Gute & eine flockige Programmierung sowie tolle Gäste zu wünschen!


Die verbleibenden 4 der dann insgesamt 212 Salon-Abende in der Einfahrt inklusive unseres alljährigen Mai-Open-Air-Abschlussfestls werden wir im Übrigen einfach geniessen und der Rose fällt - abgesehen davon, dass sie Euch wieder verstärkt ihr eigenes Gesänge zu Gehör bringen wird, demnächst sicherlich auch das ein oder andere Wiedersehens-Special ein.

 

Allen Salonisten, Musikern, Freunden und Bekannten

nochmals ein herzliches DANKESCHÖN für eine tolle Zeit,


Erleichtert grüßt,


Ihre & v.a Eure

 

Sandra

 

PS 
Kleiner Hinweis: Selbst als Salon-Rettungsversuche getarnte Antragsgesuche einer 372. Jam-Session-Reihe oder eines ähnlichen, die heimische Musikwelt revolutionierenden Life-Musik Konzepts für die Einfahrt sind zwecklos! 
ätsch:-)


      
Leserkommentare:  -->  diesen Newsbeitrag kommentieren

 Thomas Faulhammer   19.05.2010 02:37    antworten 
        DANK an Sandra!!!
        Liebe Sandra, liebes Roserl, liebe Sandy (ich darf das sagen...:-)!
Danke für Deine andauernde Kraft und Initiative, den  österr.Jazzern eine Bühne zu bieten. Ich weiß wieviel Energie, Zeit und Geld du in dieses Projekt "Sandra´s Salon" gesteckt hast ... es ist nicht einfach und trotzdem hast du dieses "heiße Eisen" angegriffen. Ich bewundere solch ein Engagement und doch will ich dich Zukunft wieder mehr singen hören!!! Danke im Namen unsere kleinen Community, danke für die vielen schönen Abende mit guter Musik unter deinem Motto... "make jazz not waste"!!!
Bussi, Thomas.
 Sandra   20.05.2010 10:36    antworten 
        RE: DANK an Sandra!!!
        DANKE, Thomas.
Ja, eh- "heißes Eisen"= for Some like it HOT = mir fällt in Kürze sicherlich NEUES ein. Und wenn das NEUE nicht gannnz neu wäre, wär´s  dennoch heiß genug.
So machen wir´s.
Oder hat wer gedacht, "die sammer jetz los"?!:-)
Bussi
 
 Sissi podany   15.05.2010 10:11    antworten 
        Na, das war ein Schreck, denk mir nix und komm von einer woche istanbul zurück und lese dann diese zeilen. Verstehe dich sehr gut, bist super, daß du so lange durchgehalten hast unter den Umständen, wenn menschen, die etwas in der Kulturszene bewegen wollen Prügel vor die Füß und Hackl ins Kreuz kriegen.
Du bist eine tolle Frau. Jeder der dich kennenlernt wird sofort in deinen Bann gezogen.
Ich wünsche Dir alles Gute auch weiterhin. Habe zwar erst das letzte Jahr in der Einfahrt erlebt, aber Gratulation zu Deiner Programmgestaltung und überhaupt.
dickes bussi
 Sandra   15.05.2010 13:38    antworten 
        RE:
        Danke, Sissy!
Schön, dass Du samt Deinem Mann Euch scheint´s stets - auch als quai "spätberufene Dazukömmlinge" wohl gefühlt habt!!! Fein, DERLEI freut mich!
Deine Annahme, mir sei es gegeben, jeden in den Bann zu ziehen, stimmt leider nur bis zu einem gewissen Grad. Denn immerhin bereitet mir meine Art des absoluten Polarisierens - man "mag" oder mag mich tatsächlich einfach GAR nicht- durchaus auch mal Kopfzerbrechen...
Wir bleiben in Kontakt. Und über Deine wunderschöne Kuh-Skulptur reden wir auch noch in Kürze:-)
Bussl,
Sandra
 
 Dr.Ulrich Hejsek   13.05.2010 18:52    antworten 
        erschrocken, traurig - beruhigt -
        Liebe Sandra Rose,

der jüngste Salonletter mit der Ankündigung des "Salon" Endes hat mich zu tiefst erschrocken, ähnlich den Meldungen über das Siechtum des Wiener "Birdlands". Zum Unterschied von Letzeren erfüllt mich die über das Salonende wenigstens n u r mit Traurigkeit, nicht auch mit Zorn.
Sie, liebe Sandra, haben "ein ganzes halbes Jahrzehnt" hindurch in geistvoll witziger Art in Text und in Musik, hauptsächlich als one-woman-show und offenbar mit bescheidensten Mitteln,  etwas ganz Wunderbares, Einzigartiges lange durchgezogen, was in die Wiener Jazzgeschichte nicht als Torso, sondern als "vollendete Konzertreihe" bzw. "fertiges Jazz-Projekt" eingehen könnte (wenn es denn unbedingt enden muss).

Leider kommt das Ende just in einer Zeit, in der ich mich (aus welchen Gründen auch immer) gerade erst als "Juniorsalonist" (leider nicht altersmäßig gesehen :-))im Salon "eingelebt" hatte .. vielleicht kennen Sie mich ja sowieso, z.B. vom Sehen (Zwe, Salon). 

Wenn ich nun lese, dass es Leute gab, die sich drückten - so etwas gibt es auch woanders - abscheulich! Schließlichj weiss ich (selbst in der Freizeit jazzmusikalisch unterwegs) um den den Obolus um ein Vielfaches übersteigenden Wert der künstlerischen Leistung für Studium, Proben und Performance.
 
Gleichzeitig beruhigt (nach dem "eingejagten" Schreck) bin ich nur deshalb wieder, weil Sie ja offenbar wohlauf sind, im Wiener Kulturleben ja verbleiben werden und ja Möglichkeit und Hoffnung wohl doch nicht 100% auszuschließen sein dürfte/sollte,  dass Sie irgendwann mit neuer Energie (und vielleicht neuen Ideen, Fördertöpfe anzuzapfen), eventuell doch ein Salon-comeback wagen (bitte sagen Sie jetzt nichts). Wie ich Ihnen schon mal auf der Straße sagen durfte, hätten Frauen wie Sie das Zeug zur Kultur- Lokalpolitikerin. Dann wäre es um die Kulturszene wohl besser bestellt.
Wenn ich Ihnen mit meiner Mail (wahrscheinlich wie 100 andere Briefschreiber auch) ein Bisserl dazu Mut machen konnte , ein neues Projekt wenigstens anzudenken, oder, so Sie zumindest Freude über die Dankbarkeit der Wiener Jazzcommunity empfänden, freute ich mich mit Ihnen.
Wenn Sie mal künftig wieder ein Projekt aufzögen, könnte mein Beitrag zwar nicht unbedingt Geld, aber doch wenigstens uneigennütziger juristischer Gratisrat eines nicht nur musikalisch "studierten" (Gesinnungs)freundes sein, wenn Sie bzw. Ihr Projekt jenen mal auf die Schnelle bräuchten.

Habe mich übrigens sehr oft gebogen vor Lachen über Ihre geistvoll - witzigen Texte in den newsletters mit dem gewissen "Biß". Schreiben Sie doch auch mal Kolumnen in Zeitungen und Magazinen!
Danke für die vielen Jahre Ihrer Schreib -, Gesangs- und Organisationskunst.
Erholen Sie sich erst mal ausgiebig von den jahrelangen Salonstrapazen und dann bitte - weiter, weiter! Wien und die Wiener Jazzmusiker brauchen Sie!

Herzlichst
Ihr
Uli Hejsek
 Sandra Rose   14.05.2010 13:17    antworten 
        RE: erschrocken, traurig - beruhigt -
        Lieber Uli,
ein riesengroßes Dankeschön- IHR Beitrag gibt mir nicht nur Kraft für alles Weitere, sondern lädt selbstverständlich auch zu einer ausgiebigeren, aber - ich danke für´s  Verständnis- einer zu einem etwas späterem Zeitpunkt an Sie zu adressierenden Antwort ein!
Tausend Dank, DERLEI tut wirklich GUT!
Lieben Gruß,
Sandra
 
 Silvia Moritz   13.05.2010 17:40    antworten 
        Ich muss sagen: ich habs irgendwie geahnt, aber dennoch gehofft, dass es weiter geht....Ich kann Dich natürlich gut verstehen, obwohl ich nicht den leisesten Hauch einer Ahnung habe, wieviel Stress und Arbeit Du mit dem Salon hattest, und was da alles dahintersteckt, damit es gut funktioniert. Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Deine weiteren Pläne unter einem strahlenden Stern stehen und hoffe, dass Du Wien in irgendeiner Form ( schreibend, singend,usw.....) erhalten bleibst und dass Wien Dich auch zu schätzen weiss !
 Sandra Rose   14.05.2010 13:20    antworten 
        RE:
        Liebe Silvia,
DANKE- ganz klasse von Dir!
Aber WIR sind und bleiben ja eh in Kontakt - und , wie immer ALLES WIRD GUT! Bussl, Sandra
 
 Frieder OTTO   13.05.2010 13:27    antworten 
        ja, 5 Jahre sind eine schöne Zeitspanne, toll, daß Du mit all Deinen Helfern und Förderen das durchgestanden hast. Es war eine schwere, doch schöne Zeit für Dich und alle daran Beteiligten, so wie z.B. Andi.
Danke für all die wunderbaren Jazz-Abende im Salon beim August.
Doch wie heißt es so schön?
"Der Veränderung die Tür verschließen, hieße das Leben selber aussperren". (nicht von mir, sondern von Walt Whitman).
Ich bin davon überzeugt, daß Du, liebe Sandra, der Wiener Jazzszene nicht abhanden kommst. Nach dem Motto von Obama "YES WE CAN". let's go!! (einer, der diie ganzen 5 J. immer an Dich gedacht hat..)...
 Sandra Rose   14.05.2010 13:22    antworten 
        RE:
        Clearly, can we, Dad!:-)
DANKE. Bist der BESTE!
Deine Tochter